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Ausgerichtet vom Berufsförderungswerk Bau Sachsen e.V. fand am 25. April 2007 in Meißen eine Konferenz zur doppelt qualifizierenden Berufsausbildung im Bauwesen (DOBA) statt. Teilnehmer waren zahlreiche Vertreter der Bauwirtschaft, der Industrie und Handelskammern, der Handwerkskammern, der Agenturen für Arbeit, des Sächsischen Staatsministerium für Kultus, von Beruflichen Schulzentren sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Andreas Baumann, Präsident des Sächsischen Baugewerbeverband e.V. In seinen Ausführungen unterstrich er besonders, dass die Ausbildung von qualifiziertem Fachpersonal eine unbedingte Notwendigkeit ist, um auch zukünftig im Wettbewerb bestehen zu können. Da in den nächsten Jahren mit einem starken Rückgang der Schulabgänger zu rechnen ist, muss die Ausbildung in einem Bauberuf für die Jugendlichen attraktiv gestaltet werden. Insbesondere die doppelt qualifizierende Berufsausbildung bietet für junge Menschen vielfältige Zukunftsperspektiven.
In einem gemeinsamen Beitrag berichteten Jens-Uwe Strehle, Geschäftsführer des BFW Bau Sachsen e.V. und Andreas Schuster, stellvertretender Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums 6, über die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der doppelt qualifizierenden Berufsausbildung in den vergangenen 10 Jahren. Sie konnten feststellen, dass sich diese Form der Berufsausbildung bewährt hat. Sowohl die Ergebnisse der Facharbeiterprüfungen, als auch die Ergebnisse der Prüfungen zur Fachhochschulreife zeigten, dass die Absolventen gut für eine erfolgreiche Karriere im Bauwesen gerüstet sind. Dies bestätigten auch Anke Grau, Konzernsprecherin der HOCHTIEF Constuktion / Leiterin Aus- und Weiterbildung und Herr Prof. Dr. Klaus Holschemacher, Dekan der HTWK Leipzig.
Mit besonderem Interesse wurden von den Teilnehmern der Konferenz die Erfahrungsberichte von zwei Lehrlingen des BSZ 6 verfolgt. Wilhelm Pauksch (DOBA 04/1) und Juliane Fröhlich (DOBA 06/1) waren sich einig darüber, dass diese anspruchsvolle Form der Ausbildung im Vergleich mit einer herkömmlichen Berufsausbildung doch erhebliche Mehranstrengungen bedarf . Die Möglichkeit gleichzeitig zwei Abschlüsse erwerben zu können und die sich dadurch ergebenden guten beruflichen Perspektiven lohnten aber auf jeden Fall diesen Aufwand.
Auch für das Schuljahr 2007/2008 bieten wieder zahlreiche Unternehmen doppelt qualifizierende Ausbildungsplätze an. Wer sich für eine Berufsausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer, Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer mit gleichzeitigem Erwerb der Fachhochschulreife interessiert, sollte seine Bewerbung an das Berufsförderungswerk Bau Sachsen e.V., Überbetriebliches Ausbildungszentrum Leipzig, Heiterblickstraße 35, 04347 Leipzig oder an das BSZ 6 senden. Weitere Informationen findet man unter dem Menüpunkt "Ausbildung"
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